FAQ

Beton und Mörtel

Was bedeuten die Kennzahlen C16/20, C25/30, … beim Beton?

Betone werden in unterschiedliche Festigkeitsklassen eingeteilt.
Das „C“ steht für concrete (= Beton) und die Ziffern geben Auskunft über die Druckfestigkeit des Betons, wobei gilt, dass je höher die Ziffern, desto druckfester der Beton.
Die Normen gelten einheitlich in ganz Europa.

Welche Temperaturen benötigen Beton und Mörtel?

Betone werden in unterschiedliche Festigkeitsklassen eingeteilt.
Das „C“ steht für concrete (= Beton) und die Ziffern geben Auskunft über die Druckfestigkeit des Betons, wobei gilt, dass je höher die Ziffern, desto druckfester der Beton.
Die Normen gelten einheitlich in ganz Europa.aMineralische Baustoffe (Beton, Mörtel, verschiedene Putze, …) benötigen zur Trocknung eine Temperatur des Untergrundes bzw. der Luft von mindestens 5 °C und höchstens 30 °C. Falls eine Nachttemperatur von weniger als 5 °C vorauszusehen ist, sollten die Baustoffe nicht verarbeitet und falls doch abgedeckt / geschützt werden. Hohe Temperaturen und direkte Sonnenstrahlung behindert ebenfalls die Härtung. Um dem zu entgehen, können Sie am Morgen mit der West- oder Nordseite beginnen. Mittags Können Sie im Norden oder Osten weiterarbeiten, da sich die Sonne im Süden befindet. Zusatzstoffe (zB Frostschutzmittel, …) sollte dem Beton auf gar keinen Fall beigemischt werden, da dies zu einer Veränderung der Betoneigenschaften führt.

Wie lange dauert die Trocknung des Betons (Estrichs)?

Hierbei muss die Unterscheidung zwischen kompletter Durchtrocknung, die 28 Tage dauert, und Oberflächentrocknung, die für die Wiederbegehbarkeit, Verlegereife (bei Fliesen), … wichtig ist. Die Dauer der Oberflächentrocknung ist von Beton zu Beton unterschiedlich. Angaben dazu finden Sie in den technischen Datenblättern.

Putze und Grundierungen

Bei welchen Temperaturen kann ich (Unter-) Putze verarbeiten?

Mineralische Baustoffe (Beton, Mörtel, verschiedene Putze, …) benötigen zur Trocknung eine Temperatur des Untergrundes bzw. der Luft von mindestens 5 °C und höchstens 30 °C.
Falls eine Nachttemperatur von weniger als 5 °C vorauszusehen ist, sollten die Baustoffe nicht verarbeitet und falls doch abgedeckt / geschützt werden.
Hohe Temperaturen und direkte Sonnenstrahlung behindert ebenfalls die Härtung.
Um dem zu entgehen, können Sie am Morgen mit der West- oder Nordseite beginnen.
Mittags empfiehlt es sich im Norden oder Osten weiterzuarbeiten, da die Sonne im Süden steht.

Worin unterscheiden sich die unterschiedlichen Oberputze?

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal der Oberputze (= Schlussbeschichtungen) besteht darin,
ob sie für den Außen- oder Innenbereich dienen.
Während Außenputze wasserabweisend sein müssen, ist bei Innenputzen eine gute
Wasserdampfdurchlässigkeit gewünscht. In Innenräumen werden deshalb häufig
Gipsputze eingesetzt, die im Außenbereich ungeeignet sind.
In außenliegenden Bereichen sind eine gute UV-Stabilität, Wetter- und Witterungsbeständigkeit
sowie eine Widerstandsfähigkeit gegen Algen und Pilze gefordert, während im Innenbereich
diese Eigenschaften unbedeutend sind.
Eine weitere Unterscheidung gibt es in der Struktur und der Körnung
sowie bei den in den Bindemitteln eingesetzten Pigmenten, die entweder
für eine intensive und dunkle Farbe oder für weiße und Pastellfarben sorgen.

Warum gibt es spezielle Innen- und Außenputze?

Die unterschiedlichen Anforderungen an die Eigenschaften sind für die Existenz von speziellen Innen- und Außenputzen verantwortlich. Während Außenputze wasserabweisend sein müssen, ist bei Innenputzen eine gute Wasserdampfdurchlässigkeit gewünscht. In Innenräumen werden deshalb häufig Gipsputze eingesetzt, die im Außenbereich ungeeignet sind. In außenliegenden Bereichen sind eine gute UV-Stabilität, Wetter- und Witterungsbeständigkeit sowie eine Widerstandsfähigkeit gegen Algen und Pilze gefordert, während im Innenbereich diese Eigenschaften unbedeutend sind.

Lassen sich feuchte Wände (zB im Keller) eigentlich mit jedem Putz neu verputzen?

Zu empfehlen sind herkömmliche Putze (Kalk-, Zementputz, …) eher nicht, da Feuchtigkeit und Salze im Mauerwerk zu Abplatzungen und Feuchtigkeit führen können. Spezielle Sanierputze verfügen hingegen über eine vergrößerte Verdunstungsoberfläche, was eine Austrocknung des Mauerwerks ermöglicht.

Unter welchen Umständen ist eine Grundierung erforderlich?

Grundierungen dienen zur Vorbehandlung des Untergrundes, damit eine anschließende Beschichtung möglich ist. Sie sind zB erforderlich, wenn der Untergrund über eine zu hohe Saugfähigkeit und / oder Wasseraufnahme verfügt. Auch bei sandenden Flächen wird eine Grundierung aufgerollt bzw. -gestrichen, um die Festigkeit zu erhöhen.

Fliesen

Die alten Fliesen habe ich bereits abgeschlagen, jedoch sind dadurch Unebenheiten im Boden / in der Wand entstanden. Können diese mit Fliesenkleber ausgeglichen werden oder müssen sie vorher anders geglättet werden?

Sind die Unebenheiten nicht allzu groß, können sie gleich im Zuge der Fliesenverklebung ausgebessert werden. Größere Unebenheiten sollten aber jedenfalls mithilfe einer Ausgleichsmasse (im Bodenbereich) oder einer Spachtelmasse (auf Wandflächen) ausgebessert werden, bevor es mit der Verlegung der Fliesen losgehen kann.

Kann ich neue Fliesen direkt auf alte Fliesen kleben?

Dazu ist erforderlich, dass die alten Fliesen eine ausreichende Haftung am Untergrund aufweisen und nicht schadhaft sind. Sind diese Bedingungen erfüllt, müssen die alten Fliesen zuerst mit einer Grundierung vorbehandelt werden, um die Haftung zwischen alten und neuen Fliesen sicherzustellen. Für die Verklebung selbst empfiehlt sich ein Flexkleber.

Wie muss ein Untergrund grundsätzlich beschaffen sein, damit man darauf Fliesen verlegen kann?

Wichtig sind eine ausreichende Festigkeit und Tragfähigkeit des Untergrunds. Gegeben ist dies grundsätzlich bei Mauerwerken, festem Putz, Estrich und Beton. Auf weichen Baustoffen zB Holz können keine Fliesen verlegt werden.

Was bedeutet Dick-, Mittel bzw. Dünnbett (-verfahren)?

Diese Verfahren beschreiben die Schichtdicke des Mörtels, worin der Betonstein oder die Natursteinplatte eingelegt wird. Fliesenkleber werden normalerweise im Dünnbettverfahren d.h. mit wenigen Millimetern, Verlegemörtel eher im Mittel- oder Dickbettverfahren d.h. mit wenigen Zentimetern ausgeführt.

Wärmedämmung

Wie stark / dick sollte die Wärmedämmung sein, damit ich wirklich Kosten sparen kann?

Die Mindestdicke der Wärmedämmplatten sollte zwischen 12 – 14 cm liegen, wobei die Trends eher dahin gehen, dass die Plattendicke bei 16 – 20 cm oder sogar mehr beträgt. Jeder Zentimeter mehr an Dämmstoffdicke bringt zusätzliche Einsparungen bei den Heizkosten.
Bei der nachträglichen Anbringung einer Wärmedämmung (Renovierung) sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass bei einer zunehmenden Dämmstoffdicke weitere Aspekte zB Anpassung der bestehenden Fensterlaibungen, berücksichtigt werden müssen.

Wie bzw. wo kann ich mich über mögliche Förderungen informieren?

Die Homepages der jeweiligen Bundesländer bieten zumeist umfangreiche Informationen zum Thema Hausbau und Renovierung. Zur Seite der niederösterreichischen Landesregierung geht’s hier: www.noe.gv.at/Foerderungen/Foerderungen.html

Schadstellen

Muss ich beim Ausbessern von Schadstellen unterscheiden, ob es sich um groß- oder kleinflächigen Reparaturen handelt?

Grundsätzlich nicht, jedoch werden dafür jeweils unterschiedliche Produkte empfohlen. Für größere Unebenheiten oder Löcher bietet sich eine Ausgleichsmasse an, während bei kleineren Schadstellen eine Spachtelmasse geeigneter ist.